Zum Start ins Wochenende haben wir gestern von Kunene über Ruacana Kurs
auf den östlichen Eingang des Etosha Nationalpark genommen. Im Gegensatz
zur weiter westlich liegenden und mit einem 4WD praktisch nicht
fahrbaren Piste entlang des Flusses war das Teilstück bis Ruacana
besonders reizvoll. Später ging es dann jedoch stundenlang praktisch
nur geradeaus, erst auf einer asphaltierten Straße und schließlich sogar
auf einem seltenen Stück Autobahn. Interessant war dieses Teilstück
allenfalls insofern, da in diesem nördlichsten Teil Namibias und östlich
des Kakaoland rund die Hälfte aller etwa 2 Mio. Einwohner leben.
Entsprechend viele Menschen fanden sich dort in Straßennähe bzw. den
durchfahrenen Ortschaften und wir hatten kurzfristig sogar mal wieder
schnellstes Internet via 3G. Als kleine Ablenkung sind wir auf einem
kurzen Bauabschnitt mit Tempo 60 anstelle von 120 in geblitzt worden.
Die genaue Höhe der Tempoüberschreitung (76) war dabei in etwa so
relevant wie die Tatsache, dass wir als drittes (Touri-) Auto hinter
zwei Einheimischen hinterher fuhren. Angehalten wurden
interessanterweise dabei nur wir und letztlich haben wir anstelle der
laut einer Tabelle fälligen umgerechnet rund 40€ auch „nur" 20€ und
diese ohne Quittung gezahlt. Entsprechend hoffe ich, dass der
betreffende Beamte ein leckeres Abendessen in einem guten Restaurant
bekommen hat. Nach dieser kleinen Aufregung sind wir schließlich am
frühen Nachmittag am nordöstlichen Parkeingang eingetrudelt. Einer recht
aufwändigen Registrierungsprozedur folgend sind wir schließlich abends
vor dem Essen noch eine erste kleine (ca. 30km) Beobachtungsrunde
gefahren. Entsprechend der Aussage einer anderen deutschen Touristin
hofften wir ebenfalls noch eine größere Ansammlung von Elefanten zu
sehen. Im ersten Anlauf bekamen wir jedoch zunächst im Wesentlichen nur
Giraffen und Zebras vor den Kühler, weshalb wir morgen frühfrüh erneut
auf die Pirsch gehen werden.
Samstag, 12. Mai 2012
Donnerstag, 10. Mai 2012
Die ersten Bilder (zumindest der Versuch...)
Wir haben mal eine Handvoll Bilder hoffentlich weit genug geschrumpft,
um diese nachfolgend einstellen zu können. Viel Spaß beim Gugge.
um diese nachfolgend einstellen zu können. Viel Spaß beim Gugge.
Von Affen umzingelt
Die Erholung gestern Nachmittag hat uns
beiden gut getan. Frisch geduscht (im Gegensatz zum Oman sind wir das
aber eigentlich auch immer) sind wir zum Dinner in der Lodge hier
gegangen. Zur Abwechslung gab's daher mal Oryxsteak statt einer
meiner Pasta-Variationen und dazu einen erfrischen Rockshandy. Jammi,
jammi, beides sehr lecker (und was es jeweils ist, müsst ihr einfach
mal googlen). Was ist es doch herrlich entspannend hier abends im
Dunkeln bei 29°C (während daheim Temperaturen nachts um den
Gefrierpunkt gemeldet sind). Heute Morgen um 8 Uhr sind wir dann mit
mit einem Guide zum Crocodile Trail aufgebrochen. Angedacht war ein
zweistündiger Spaziergang entlang des Kunene, um Krokodile zu sehen.
Aus den zwei Stunden wurden dann vier (was unseren ganzen Tagesplan
durcheinander brachte) und Krokodile haben wir leider auch nicht
gesehen. Dennoch ein schöner, wenn auch warmer Start in den Tag.
Anschließend hieß es wie eigentlich jedes Mal, den Wagen einladen,
verschließen und los geht’s! Aber nichts da, die Batterieleuchte
flackerte mal wieder auf und ist bislang auch nicht mehr wie vorher
erloschen. Ganz schön blöd, denn nun ist die Batterie für unseren
doch so geliebten Kühlschrank auf Sparflamme gesetzt. Dennoch
konnten wir drei Stunden fahren ohne liegen zu bleiben und sind somit
nun in der Kunene Lodge in Swartbooidrift angekommen. Traumhaft
schöner Campingplatz, wir stehen mal wieder in der ersten Reihe am
Kunene. Nur sind wir dieses Mal von tausend Affen umzingelt, die in
den Palmen über unseren Köpfen umher springen und auf Futtersuche
sind. Also müssen wir alles bewachen, abschließen und sichern.
Während ich uns heute Chili con Carne kochte, hat Andreas mir den
Rücken freigehalten, so dass ich ungestört das Gemüse und Fleisch
anbraten konnte. Ich bin gespannt, ob wir morgen noch alles im Auto
haben. Hier sitzen wir nun mal wieder bei unserem Feierabendbier und
werden genau JETZT versuchen, endlich mal Fotos hoch zu laden. Lasst
Euch überraschen, wir sind nämlich gespannt, ob das mit der
Buschleitung hier klappt.
Mittwoch, 9. Mai 2012
Nachtrag zu unseren Routen
In GPSies kann man den hinterlegten Kartentyp durch Klick auf das
Kartensymbol rechts oben in der Ansicht verändern, wobei hier in der
Regel OpenStreetMap die Karte der Wahl sein dürfte. Alternativ gibt es
unter dem darüber liegenden Menüpunkt "Mehr..." die Möglichkeit die
Karte in einem neuen Fenster wie gehabt in Google Maps zu öffnen.
Im Kaokoveld - dem Land der Himbas
Nun schließe ich mich wieder Andreas letztem Eintrag an. Die Fahrt zu den Epupa-Falls hatte er ja schon beschrieben. Eine Sache ist jedoch aus meinen Augen noch sinnvoll zu nennen. Da es in Sesfontein mal wieder kein Diesel gab, haben wir auf dem Weg hierher einen Stopp in Opuwo eingelegt. Für mich zumindest war das ganz großes Kino. Diese Stadt lebt und laufen auf der Straße alle möglichen Kulturen zusammen herum. So sieht man prächtige Herero-Frauen, die ihr schönstes Kleid zur Show stellen. Diese Frauen erkennt man aber nicht nur an der Vielzahl der Stofflagen, sondern an deren Hüte, die an Rinderhörner erinnern sollen. Direkt daneben trifft man an junge Frau an, die eher sehr westlich gekleidet ist und mit ihrem Handy telefoniert. Durch diese Szene ziehen zwei Himba-Frauen, ein höchst sinderbarer Moment. So haben wir im Living Museum das ehemalige Leben der Damara vorgespielt bekommen. Dazu gehörte die Nacktheit hinzu. Aber diese Zeiten sind heute für die Damara vorbei. Die Himba entgegen halten auch im Alltag an ihren alten Traditionen und Bräuchen fest. Da kommen sie also daherstolziert, präsentieren ihren mit Ocker rotgefärbten Körper und interessieren sich gar nicht dafür, dass sie bis auf ihren Lendenschutz nackt sind. So stand ich dann auch in Opuwo im Supermarkt an der Kasse hinter einer Himba und vor einer Herero. Ich kam mir fast vor wie im Kino! So eine Selbstverständlichkeit des Kulturmixes habe ich bislang an keinem anderen Ort auf dieser Welt erlebt. Alleine deswegen kann ich jedem schon die Fahrt nach Opuwo nahelegen!
Die Weiterfahrt nach Epupa gestaltete sich iel angenehmer als vermutet. So wird im Reiseführer vor dem schlechten Zustand gewarnt, dass können wir jedoch nicht bestätigen. Vorbei fuhren wir an etlichen Himbadörfern, entdeckten die ersten Affenbrotbäume und genossen die zunehmend grüner werdene Landschaft. Namibia sieht sich in diesem Jahr jedoch vor ein großes Problem gestellt, da es dieses Jahr nahezu nicht geregnet hat. Das Ausbleiben der hier nötigen Niederschläge ist sicher auch die Haupterklärung für den guten Straßenzustand. Epupa ist für uns nach den Strapazen der letzten Tage wirklich ein Ort der Ruhe und Entspannung. Nicht nur die Wasserfälle selber sind atemberaubend schön, der Campingplatz ist es auch. Die erste Nacht konnten wir u ser Zelt direkt am Ufer des Kunene aufbauen, der ein paar Meter weiter in die Tiefe stürzt. Hier werden wir zum ersten Mal vor Krokodilen gewarnt, aber gesehen haben wir (leider) noch keins. Den ersten Abend verbrachten wir an der Bar bei einem interessanten Gespräch mit den namibischen Pächtern. Und mit Internetzugang und hatten somit Kontakt mit unseren besseren Hälften daheim. Nach einer endlich wieder besseren Nacht besuchten wir dann mit einem Englischsprechenden Himba-Mann eines der umliegenden Himbadörfer. Dort wurden wir zunächst von der obersten Frau des Häuptlings begrüßt, er selber ließ sich anschließend auch kurz blicken. Unser Guide erklärte uns die Sitten der Himbas, wie ihr Tag aussieht, wer wen heiraten darf, welche Bedeutung die Teile ihres Schmucks haben, woran sie glauben und wie sie sich pflegen. Irgendwie fühlten wir uns schon ein wenig eigenartig u d Fotos zu schießen ist mir ein wenig schwer gefallen. Dennoch fand ich das Ganze äußerst beeindruckend und spannend. Für uns ist so eine Lebensform gänzlich undenkbar und hier lebt ein ganzer Landstrich noch in dieser Form. Man kann sich für die Menschheit nur wünschen, dass sie diesen Lebensstil beibehalten und ihn so zu etwas ganz Besonderen machen.
Füt den Rest des Tages ist Faulenzen angesagt. Ich nutze den Pool für ein Sonnenbad, Andreas das Internet zum Updaten unserer "Spuren" durch dieses tolle Land und zum Schreiben unseres Blogs. Nur ist die Internetverbindung mal wieder seeeeehr träge, so dass es vielleicht mit dem Upload von Fotos klappt. Aber wir werden es später zumindest noch versuchen. Heute Abend haben wir uns zum Dinner hier angemeldet, aber vorher werden wir noch auf den Berghier steigen, um die Wasserfälle in vollständiger Größe bei Sonnenuntergang zu bewundern. Was für ein toller, entspannter Ort - we will keep you updatet!
Die Weiterfahrt nach Epupa gestaltete sich iel angenehmer als vermutet. So wird im Reiseführer vor dem schlechten Zustand gewarnt, dass können wir jedoch nicht bestätigen. Vorbei fuhren wir an etlichen Himbadörfern, entdeckten die ersten Affenbrotbäume und genossen die zunehmend grüner werdene Landschaft. Namibia sieht sich in diesem Jahr jedoch vor ein großes Problem gestellt, da es dieses Jahr nahezu nicht geregnet hat. Das Ausbleiben der hier nötigen Niederschläge ist sicher auch die Haupterklärung für den guten Straßenzustand. Epupa ist für uns nach den Strapazen der letzten Tage wirklich ein Ort der Ruhe und Entspannung. Nicht nur die Wasserfälle selber sind atemberaubend schön, der Campingplatz ist es auch. Die erste Nacht konnten wir u ser Zelt direkt am Ufer des Kunene aufbauen, der ein paar Meter weiter in die Tiefe stürzt. Hier werden wir zum ersten Mal vor Krokodilen gewarnt, aber gesehen haben wir (leider) noch keins. Den ersten Abend verbrachten wir an der Bar bei einem interessanten Gespräch mit den namibischen Pächtern. Und mit Internetzugang und hatten somit Kontakt mit unseren besseren Hälften daheim. Nach einer endlich wieder besseren Nacht besuchten wir dann mit einem Englischsprechenden Himba-Mann eines der umliegenden Himbadörfer. Dort wurden wir zunächst von der obersten Frau des Häuptlings begrüßt, er selber ließ sich anschließend auch kurz blicken. Unser Guide erklärte uns die Sitten der Himbas, wie ihr Tag aussieht, wer wen heiraten darf, welche Bedeutung die Teile ihres Schmucks haben, woran sie glauben und wie sie sich pflegen. Irgendwie fühlten wir uns schon ein wenig eigenartig u d Fotos zu schießen ist mir ein wenig schwer gefallen. Dennoch fand ich das Ganze äußerst beeindruckend und spannend. Für uns ist so eine Lebensform gänzlich undenkbar und hier lebt ein ganzer Landstrich noch in dieser Form. Man kann sich für die Menschheit nur wünschen, dass sie diesen Lebensstil beibehalten und ihn so zu etwas ganz Besonderen machen.
Füt den Rest des Tages ist Faulenzen angesagt. Ich nutze den Pool für ein Sonnenbad, Andreas das Internet zum Updaten unserer "Spuren" durch dieses tolle Land und zum Schreiben unseres Blogs. Nur ist die Internetverbindung mal wieder seeeeehr träge, so dass es vielleicht mit dem Upload von Fotos klappt. Aber wir werden es später zumindest noch versuchen. Heute Abend haben wir uns zum Dinner hier angemeldet, aber vorher werden wir noch auf den Berghier steigen, um die Wasserfälle in vollständiger Größe bei Sonnenuntergang zu bewundern. Was für ein toller, entspannter Ort - we will keep you updatet!
Rote Warnleuchte? Kein Problem!
Nach einer stürmischen Nacht im Dachzelt sind wir morgens recht früh von
unserem Campsite mit toller Aussicht in den Bergen aufgebrochen. Geplant
war dann wahlweise auf Elephantensuche zu gehen oder direkt weiter in
Richtung Norden zu den Epupa Wasserfällen zu fahren. Jedoch leuchtete
bei uns direkt nach dem Starten die Ladekontrollleuchte im
Armaturenbrett an. Nach dem unfreiwilligen Dieselfilterwechsel in
Swakopmund war dies bereits der zweite "Bug" in unserem rund 6 Jahre
alten Mietwagen. Mit Blick auf die verbauten Batterien war dies zwar
nicht direkt dramatisch, allerdings rechnete ich zumindest damit
spätestens nach ein paar Stunden Fahrt ohne Strom liegen zu bleiben.
Also zurück nach Sesfontein in die "car clinic". Dabei handelte es sich
grob geschätzt um eine wenige qm große Hütte mit ein paar
Schraubenschlüsseln und einem Kompressor zur Reparatur platter Reifen.
Folglich wurde dort im Wesentlichen an Kabel und Batterieklemmen
gerappelt, wodurch die rote Kontrolleuchte zumindest kurzfristig
ausging. Wenige hundert Meter nach dem Verlassen ging die Lampe jedoch
wieder an, so dass wir genauso ratlos wie zuvor, jedoch rund 120
namibische Dollar ärmer waren. Es blieb also nur erneut umzukehren und
nach besserer Hilfe zu suchen. Zufällig sind wir dann direkt bei gut
ausgestatteten Urlaubern aus Südafrika gelandet, die uns spontan mit
einem Messgerät geholfen haben. Im Endeffekt stellte sich dabei heraus,
dass unsere Batterie trotz der Warnleuchte geladen wurde, so dass wir
diese bis auf Weiteres einfach ignoriert haben. Im Verlauf der weiteren
Fahrt ging sie weshalb auch immer von selbst aus. So sind wir letztlich
relativ spät (gegen 10:30), dafür aber wieder entspannt weiter nach
Norden zu den Epupa-Falls gefahren. Nach einer langen Tour sind wir
letztlich auf einem sehr noblen Campsite direkt an besagten Wasserfällen
gelandet, wo wir erstmalig direkt zwei Nächte gebucht haben...
unserem Campsite mit toller Aussicht in den Bergen aufgebrochen. Geplant
war dann wahlweise auf Elephantensuche zu gehen oder direkt weiter in
Richtung Norden zu den Epupa Wasserfällen zu fahren. Jedoch leuchtete
bei uns direkt nach dem Starten die Ladekontrollleuchte im
Armaturenbrett an. Nach dem unfreiwilligen Dieselfilterwechsel in
Swakopmund war dies bereits der zweite "Bug" in unserem rund 6 Jahre
alten Mietwagen. Mit Blick auf die verbauten Batterien war dies zwar
nicht direkt dramatisch, allerdings rechnete ich zumindest damit
spätestens nach ein paar Stunden Fahrt ohne Strom liegen zu bleiben.
Also zurück nach Sesfontein in die "car clinic". Dabei handelte es sich
grob geschätzt um eine wenige qm große Hütte mit ein paar
Schraubenschlüsseln und einem Kompressor zur Reparatur platter Reifen.
Folglich wurde dort im Wesentlichen an Kabel und Batterieklemmen
gerappelt, wodurch die rote Kontrolleuchte zumindest kurzfristig
ausging. Wenige hundert Meter nach dem Verlassen ging die Lampe jedoch
wieder an, so dass wir genauso ratlos wie zuvor, jedoch rund 120
namibische Dollar ärmer waren. Es blieb also nur erneut umzukehren und
nach besserer Hilfe zu suchen. Zufällig sind wir dann direkt bei gut
ausgestatteten Urlaubern aus Südafrika gelandet, die uns spontan mit
einem Messgerät geholfen haben. Im Endeffekt stellte sich dabei heraus,
dass unsere Batterie trotz der Warnleuchte geladen wurde, so dass wir
diese bis auf Weiteres einfach ignoriert haben. Im Verlauf der weiteren
Fahrt ging sie weshalb auch immer von selbst aus. So sind wir letztlich
relativ spät (gegen 10:30), dafür aber wieder entspannt weiter nach
Norden zu den Epupa-Falls gefahren. Nach einer langen Tour sind wir
letztlich auf einem sehr noblen Campsite direkt an besagten Wasserfällen
gelandet, wo wir erstmalig direkt zwei Nächte gebucht haben...
Twyfelfontein und andere Zweifel
Die kühlen Getränke vom Vorabend sorgten leider nicht dafür, dass wir besser schlafen konnten. Die Hitze, auch in der Nacht deutlich über 30 Grad, ließ uns kaum einen Augenblick tief und feste schlafen. Von daher war es wohl schon fast eine Wohltat, als wir um 5 Uhr wieder aufstehen konnten. In den frühen Morgenstunden wollten wir uns die Felsgravuren von Twyfelfontein ansehen. Mit diesem histoischem Gut hat Namibia nun seit 2007 ein UNESCO-Denkmal. Herumgeführt wurden wir von Johannes, trotz seines Namen ein Damara. Insgesamt war es schon schön, sich die Gravuren anzusehen. Die Meinungen über das wahre Alter gehen jedoch weit auseinander, aber mehrere tausend Jahre sollten sie schon sein. Zu sehen gab es Kudus, Giraffen, Robben, einen mächtigen Löwen, Zebras sowie die Fährten dieser Tiere, darin sind wir ja schon geübt ;-) Lediglich schade war, dass die Gravuren morgens im Schatten liegen, da ware zumindest vom Licht her der Nachmiitag die bessere Zeit. Aber dann wird man in der Sonne garantiert gegrillt... Einem Touristen kann man es aber auch nicht recht machen!
Wir setzten unsere Reise Richtung Norden fort. Irgendwann passierten wir mit Polizeikontrolle die Veterinärgrenze und das Kaokoveld war erreicht. Und siehe da, da standen sie fast unmittelbar vor uns - fünf Giraffen in freier Wildbahn!!! Wow!!! Zahlreiche Fotos wurden geschossen und leider fiel uns erst später auf, das wir Dreck in der Kamera haben. Diesen schwarzen Fleck mussen wir also irgendwie noch wegretuschieren. Schlussendlich erreichten wir Sesfontein und mit Blick auf die Uhr beschlossen wir, hier die heutige Nacht zu verbringen. Entlang der Straße entdeckten wir die ersten Himbas, nur wirkte der ganze Ort irgendwie unsympathisch, schmutzig und überhaupt nicht so einladend, wie an so manch anderen Orten hier. Mein Besuch des Tourist Office war ebe so befremdlich. Kein Tisch, kein Stuhl. Keine Auskunft, lediglich die Frage, ob ich für das lokale Fußballteam spenden wolle. So suchten wir schnell die Koordinaten des angepriesenen Campingplatzes unseres Reiseführers. Nur schickte uns das Navi querfeldein dorthin, so dass der Zuweg dorthin noch schrecklicher war als unsere Meinung über Sesfontein selber. Den Campingplatz haben wir dann leider unbemannt vorgetroffen, so gab es kein fließend Wasser oder sonstige Annehmlichkeiten (außer einen schönen Sonnenuntergang). Schnell wurde das Steak in der Pfanne gebraten und ging es ins Bett. Nur machten wir erneut kein Auge zu. Dieses Mal war nicht die Hitze daran Schuld (hier fanden wir Lüftungsschlitze im Zelt), sondern wohl eher die Unsicherheit über diesen skurilen Ort sowie der mächtige Sturm, der über Nacht eintrat. Aber Fazit: immer erlebt man etwas anderes!
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